Das
neue
Wir

Die Bundespflegekammer wird das oberste Vertretungsorgan der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen sein und als solches die Interessen der geschätzt 1,3 Millionen Pflegenden in Deutschland vertreten. Sie wird die Vertretung aller Landespflegekammern auf Bundesebene sein. Damit nimmt die Selbstverwaltung der beruflich Pflegenden Einfluss auf bundespolitische Themen mit dem Ziel, die Anliegen des Pflegeberufsstandes und die Anliegen der Pflegeempfänger voranzutreiben.

Das ist eine noch nie da gewesene Größe einer Berufsvertretung. Es ist notwendig, dass Pflege in ihrem ganzen Umfang sichtbar und laut wird.

DIE GRÜNDUNGSKONFERENZ ZUR ERRICHTUNG DER BUNDESPFLEGEKAMMER

Der Zeitpunkt zur Gründung einer Bundespflegekammer ist von den Vertretern der Landespflegekammern frei wählbar.

Mit der konstituierenden Sitzung am 28. September 2017 wurde der erste bedeutende Schritt getan. 

Analog zur Etablierung der Landespflegekammern soll die Gründungskonferenz die Errichtung der Bundespflegekammer organisatorisch und inhaltlich vorbereiten. Die Gründungskonferenz wird nun zunächst Vorschläge für die künftige Struktur der Bundespflegekammer entwickeln. 

Die beiden führenden Institutionen innerhalb der Gründungskonferenz sind der Deutsche Pflegerat e.V., als Vertreter aller beruflich Pflegenden aus den Bundesländern, welche noch keine Pflegekammern gegründet haben sowie die erste vollständig gegründete Pflegekammer Deutschlands, der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Rheinland-Pfalz

Mit der Novellierung des Heilberufsgesetzes am 17. Dezember 2014, wurde die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz als erste Pflegekammer in Deutschland errichtet. Primäre Aufgabe im Jahr 2015 war der Beginn der Registrierung der Mitglieder sowie die Vorbereitung und Durchführung der ersten Kammerwahl. Seit dem 1. Januar 2016 hat die Kammer ihre Arbeit vollumfänglich aufgenommen und baut die Selbstverwaltung der über 40.000 Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz analog zu den anderen Heilberufen kontinuierlich auf.

Deutscher Pflegerat e.V.

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

1300000

Pflegende in Deutschland
- geschätzt

20000000

und mehr Pflegeempfänger in Deutschland

5

Heilberufskammern auf Bundesebene - die Pflege ist bald mit dabei!

Im Dialog

Darum ist DAS NEUE WIR so wichtig. Die Vertreter der Gründungskammern im Dialog.

Hans-Josef Börsch
Vorstandsmitglied Landes­pflege­kammer Rhein­land-Pfalz

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Markus Mai
Präsident der Landes­pflege­kammer Rhein­land-Pfalz

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Sandra Postel
Vizepräsidentin Landes­pflege­kammer Rhein­land-Pfalz

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Christine Vogler
Vizepräsidentin des DPR

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Franz Wagner
Präsident des DPR

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Andreas Westerfellhaus
ehemaliger Präsident des DPR

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Niedersachsen

Niedersachsen

Der Grundstein zur Errichtung der Pflegekammer Niedersachsen wurde durch die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes am 12. Dezember 2016 gelegt. Der Errichtungsausschuss wird sich mit seinen 20 Mitgliedern am 27. März 2017 konstituieren und innerhalb von 12 Monaten die Registrierung der Mitglieder vornehmen sowie die erste Wahl zur Kammerversammlung durchführen. Anschließend nimmt die Kammer im April 2018 die Arbeit für ihre über 70.000 Mitglieder auf.

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Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Mit der Novellierung des Heilberufsgesetzes am 17. Dezember 2014, wurde die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz als erste Pflegekammer in Deutschland errichtet. Primäre Aufgabe im Jahr 2015 war der Beginn der Registrierung der Mitglieder sowie die Vorbereitung und Durchführung der ersten Kammerwahl. Seit dem 1. Januar 2016 hat die Kammer ihre Arbeit vollumfänglich aufgenommen und baut die Selbstverwaltung der über 40.000 Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz analog zu den anderen Heilberufen kontinuierlich auf.

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Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wird eine Pflegeberufekammer als berufsständische Vertretung der über 25.000 im Land tätigen Pflegefachpersonen errichtet. Der Landtag hat hierfür am 15. Juli 2015 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Der Aufbau der Pflegeberufekammer erfolgt durch den Errichtungsausschuss. Dieser besteht aus 26 Personen. Er informiert über den Aufbau und die Aufgaben der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein und registriert die künftigen Kammermitglieder. Diese werden im Frühjahr 2018 ihre Kammerversammlung wählen.

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DIE AUFGABEN DER GRÜNDUNGS­KONFERENZ

Die Gründungskonferenz bereitet die Gründung der Bundespflegekammer vor.

Ihre Aufgaben sind:

01 >>

BERATUNG UND ERSTELLUNG VON SATZUNGEN UND ORDNUNGEN ZUR FESTLEGUNG DER KÜNFTIGEN STRUKTUREN DER BUNDESPFLEGEKAMMER

02 >>

KLÄRUNG VON FRAGESTELLUNGEN ZUR UNABHÄNGIGEN FINANZIERUNG DER BUNDESPFLEGEKAMMER

03 >>

VORDENKEN ORGANISATORISCHER ASPEKTE ZUM STARTBETRIEB DER BUNDESPFLEGEKAMMER

04 >>

BEREITSTELLUNG VON INFORMATIONEN ZU ZIELEN UND STRUKTUREN DER BUNDESPFLEGEKAMMER

05 >>

BERATUNG DER BERUFSPOLITISCHEN FOKUSIERUNG DER BUNDESPFLEGEKAMMER

Mitglieder der Gründungskonferenz (v.l.n.r.) H.-J. Börsch, S. Postel, F. Wagner, M. Mai, A. Westerfellhaus; nicht im Bild: C. Vogler

Das Neue WIR!: Konstituierende Sitzung der Gründungskonferenz der Bundespflegekammer

Bundesweite Interessenvertretung der Pflegefachpersonen nimmt Gestalt an

Unter dem Leitmotiv „Das Neue WIR!“ hat sich gestern (28. September 2017) die Gründungskonferenz der Bundespflegekammer in Berlin konstituiert. Die Bedeutung einer politischen und fachlichen Interessenvertretung für alle beruflich Pflegenden in Deutschland auf Bundesebene ist enorm. Dies hat nicht zuletzt das Finale des zurückliegenden Wahlkampfs aufgezeigt, in der alle Parteien auf die Situation der Kolleginnen und Kollegen in der Pflege aufmerksam wurden.

Neben der notwendigen klaren Positionierung in den einzelnen Bundesländern müssen auch zwingend der Bundesgesetzgeber und die Bundesregierung von professionell...

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Rahmenplanung zur Errichtung einer Pflegekammer auf Bundesebene vorgestellt

Im Rahmen des Pressegesprächs zur Eröffnung des Deutschen Pflegetags 2017 hat sich Kammerpräsident Dr. Markus Mai, im Namen der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer, vehement für die Errichtung einer Bundespflegekammer ausgesprochen. Gemeinsam mit anderen Akteuren der Pflege, wie Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, fordert Mai eine institutionalisierte Interessenvertretung für die Pflegenden auch auf Bundesebene.

Für den Gründungsprozess der Bundespflegekammer (in Gründung) soll, nach Ansicht der Vertreterversammlung der Kammer in Rheinland-Pfalz, eine „Gründungskonferenz zur Errichtung der Bundespflegekammer“ mit mindestens den Vertretern der bereits vollständig etablierten Kammern (d. h. in Bundesländern in denen es bereits Gesetze zur Errichtung von Landespflegekammern gibt) gebildet werden.

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Was Sie noch interessieren könnte!

Literatur und Downloads

Kellnhauser, E. Der Gründungsprozess der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Vorgehensweise
Registrierung der Mitglieder & Wahl der Vertreterversammlung.
Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover Juli 2016

Landespflegekammer_Leseprobe schlütersche.pdf (1,6 MiB)

Kuhn, A. Die Errichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz:
Der fehlende Baustein zur Professionalisierung? Springer, Heidelberg 2016

Hanika, H. Ihre erfolgreichen Pflegekammern in Deutschland und Europa.
Garanten der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und legitime Selbstverwaltung der professionell Pflegenden Broschiert. Steinbeis-Transfer Institut, Berlin 2015

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK):
Südost, Stimme der Pflege weichgespült, PM vom 9.2.2015 und BAY.ARGE, Pflegekammer oder Pflegering? – BAY.ARGE setzt auf korrekte Information, PM vom 23.11.2015.

Martini, M. Die Pflegekammer - verwaltungspolitische Sinnhaftigkeit und rechtliche Grenzen.
(Schriften zum Gesundheitsrecht). Duncker&Humbold, Berlin 2014

Roßbruch, R.: Zur rechtlichen Zulässigkeit von Pflegekammern unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte
Pflichtmitgliedschaft, Versorgungswerk, Aufgabenübertragung sowie deren Sinnhaftigkeit, Pflegerecht, 9/2013, 2013a, S. 530-542.

Kellnhauser, E. Krankenpflegekammern und Professionalisierung der Pflege
Ein internationaler Vergleich mit Prüfung der Übertragbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland.
Ursula Zawada Fachverlag, Düsseldorf 2012.

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